Tellerrand-500

 

Um eine geplante E-Mail Kampagne zur B2B Neukundengewinnung mit Hilfe von angemieteten Adressdaten erfolgreich zu starten, empfiehlt es sich, bei der Planung über den Tellerrand zu schauen. Sie sollten vorab grundlegend über mögliche Zielgruppen nachdenken. Neue Interessenten reagieren anders auf ihre Botschaften, als beispielsweise die Empfänger ihres eignen Newsletters. Nehmen wir an, Ihr Unternehmen stellt elektronische 12 Volt Komponenten her, die ausschließlich in der automobilen Industrie beheimatet sind. Ihr Auftrag: Neukundengewinnung! Da macht es wenig Sinn Architekten oder Hotelbetriebe mit Ihrer Werbebotschaft anzuschreiben. Sie benötigen einen externen Datenpool, der ihnen eine passgenaue Zielgruppe bereitstellen kann. Doch wo fängt man nun an?

 

B2B Neukundengewinnung Tipp 1: Blick in die eignen Bestandsdaten.

Ein Beispiel: Die Bestandsanalyse ihrer Kundendaten ergibt, das 90% ihrer Kunden Einkaufsleiter aus der automobilen Industrie sind. Die übrigen 10% kommen aus dem Bereich Einkaufsleitung von Herstellern für Bau- und Landwirtschaftliche Maschinen. Bei der Suche nach neuen Kundenpotenzialen in diesen beiden Zielgruppen, sind sie innerhalb der Ansprechpartner „Einkaufsleiter“ richtig aufgehoben. Ein Blick in die eigenen Bestandsdaten gibt ihnen einen soliden Querschnitt ihrer Zielgruppen und deren Branchen.

Bestandsanalyse ist nur die halbe Miete!

Wenn Sie neue Kundengruppen erschließen möchten, müssen Sie über alternative, bislang vernachlässigte Zielgruppen nachdenken.

B2B Neukundengewinnung Tipp 2: Blick über den Tellerrand.

Könnten Ihre 12 Volt Komponenten auch im Schiffbau zum Einsatz kommen? Welche Multiplikatoren sind für ihre Produkte von Bedeutung? Warum haben Sie keine Kunden bei Herstellern von Motorrädern und Motorrollern? In kleineren Unternehmen sind Geschäftsführer vielleicht auch gleichzeitig Einkaufsleiter.

Gratwanderung zwischen Reichweite und passgenauer Zielgruppe!

Zugegeben: Das ist nur ein simples Beispiel. Wir beraten unsere Kunden täglich zu diesem Thema. Denn: Je exakter Sie ihre Zielgruppe bestimmen, desto besser greift Ihre Werbung. Jedoch schränken Sie damit, um einen nicht unerheblichen Faktor, die mögliche Reichweite (Auflage) ein. B2B E-Mail Marketing braucht neben passgenauen Zielgruppen auch Reichweite!

Entscheiden Sie sich nun, alternative Zielgruppen zu berücksichtigen, erhöhen sich die Auflagen. Oft argumentieren unsere Kunden, dass dadurch der Streuverlust auch größer ausfallen wird. Wir können die Argumentation schwer verstehen, dass der Kunde unbekannt ist. Genau das möchten Sie doch ändern. Unsere Erfahrung zeigt, dass alternative Zielgruppen im Dialogmarketing oft falsch angesprochen werden.

B2B Neukundengewinnung Tipp 3: Werbemittel an Zielgruppen anpassen.

Neue oder alternative Zielgruppen brauchen neue und alternative Formen der Ansprache. Im besten Fall auch eine angepasste Bildsprache in den Werbemitteln. Dies wirkt etwaigen Streuverlusten in neuen Zielgruppen entgegen. Im B2B E-Mail Marketing können Sie Ihre Kampagnen problemlos in unterschiedliche und zielgruppenspezifische Inhalte splitten. In der Regel ohne größere Zusatzinvestitionen! Es loht sich in jedem Fall, Werbemittel an die neuen Zielgruppen anzupassen. Der Versand erfolgt gesplittet und sie erhalten eine getrennte Auswertung. Es bedeutet etwas mehr Arbeit vorher und ein wenig mehr Arbeit in der abschließenden Erfolgskontrolle. Dies zahlt sich in jedem Fall aus. Die Belohnung sind neue Kunden aus neuen Branchen.