Vorraussetzung E-Mail Marketing

Oft wird E-Mail-Marketing im allgemeinen Sprachgebrauch mit Spam gleichgesetzt. Fakt ist aber, dass beim „sauberen“ E-Mail Marketing, welches wir ausschließlich anbieten, eine Werbenachricht nur Empfänger erhalten, die Ihre Einwilligung über das Double-Opt-In Verfahren bei dem jeweiligen Listeigner abgegeben haben. In diesem Fall spricht man von der Permission (Erlaubnis) des Users. Der User hat jederzeit die Möglichkeit, sich wieder aus dem Verteiler des Listeigners abzumelden (unsubscribe). Versendungen von werblichen E-Mails ohne Permission werden als Spam bezeichnet. Solche E-Mails werden so gut wie immer außerhalb der EU versendet, da sich die unseriösen Versender so der Nachverfolgung entziehen.

Permission Double Opt In

Double-Opt-In Verfahren bedeutet, dass die Permission gültig wird, wenn der User nach seiner Registrierung eine Bestätigungsmail erhält und hier im zweiten Schritt der Anmeldung per Klick auf den enthaltenen Bestätigungslink folgt. Erst dann liegt eine Double-opt-in Permission vor.

Permission-Double-Opt-In

Dieses Verfahren ist weitestgehend rechtssicher, da Missbräuche oder Spaßeinträge ausgeschlossen werden können.

Folgende Opt-In-Verfahren sind am Markt darüber hinaus verfügbar:

Permission Confirmed Opt In

Beim Confirmed Opt In-Verfahren werden Informationen an den User bis auf Widerruf geschickt, nachdem er sich registriert hat und wie beim Double-Opt-In Verfahren eine Bestätigungsemail erhält. Jedoch muss der User hier nicht durch einen Klick auf den Bestätigungslink nochmals reagieren.

Permission-Confirmed-Opt-In

Permission Single Opt In

Beim Single Opt In werden Informationen nach der Registrierung so lange an den User geschickt, bis dieser diese widerruft. Dies erfolgt direkt nach der Registrierung, ohne das der User eine Bestätigungsemail erhält.

Permission-Single-Opt-In  

Wichtige rechtliche Aspekte

Versender von E-Mail-Newslettern und Stand-alone-E-Mailings haben nach dem Telemediengesetzt (TMG) folgende Verpflichtungen:

  • generelle Kennzeichnungspflicht auf Nachfrage des Users muss Auskunft über die erhobenen Daten erteilt werden.
  • Der Verfasser des Newsletters muss dem User bereits bei der Registrierung über den Umfang, die Art und den Zweck der Datenerhebung, über die Verarbeitung und Nutzung seiner personenbezogenen Daten informieren.
  • Der User muss dem Erhalt jederzeit widersprechen können. Nach der Abmeldung eines Users, müssen seine Daten gelöscht werden. Eine Weitergabe seiner Daten ohne Einwilligung ist nicht zulässig.
  • Beim Auswerten von E-Mail Kampagnen, dürfen personenbezogene Daten die Aufschluss über sein Nutzungsverhalten geben ( z. B. Öffnungs- oder Klickquoten)  nur pseudonymisiert erfolgen.
  • Darüber hinaus gilt auch ein Kopplungsverbot. D.h. Versender von Newsletter dürfen die Erbringung des Dienstes nicht davon abhängig machen, ob der Nutzer der Verarbeitung seiner Daten für andere Zwecke zustimmt.

 

Fazit

E-Mail Marketing ist eine effektive und Kostengünstige Werbeform.

Um kein Unwetter in Ihrer Kundenkommunikation heraufzubeschwören, sollten Sie stets mit den richtigen Adressdaten und deren Permission zu arbeiten. Die Permission ist hier das A und O. Um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein, empfehlen wir nur Daten über das Double-Opt-In-Verfahren zu erheben, bzw. für E-Mail Kampagnen anzumieten.

Lassen Sie sich im Zweifelsfall den Erhebungsweg vom Listeigner zeigen, falls Sie E-Mail Kampagnen in fremden Listen buchen. Beim Confirmed oder Single Opt In kann nicht gewährleistet werden, dass es sich um eine erwünschte Permission des Users handelt.