Viele Unternehmen versenden heute Stand-alone-E-Mailings. Selbst bei großen Firmen fällt mir eine Sache immer wieder auf:

Umlautfehler – Ein klassischer Formatierungsfehler

E-Mail Marketing bietet außergewöhnlich viel Platz zum transportieren der Werbebotschaft. Des weiteren landet diese personalisiert, erwünscht und vor allem zum Wunschzeitpunkt des Versenders im Postfach des potenziellen Interessenten/Neukunden.

Falsche Darstellung von Umlauten – Umlautfehler

Doch Augen auf  bei der Erstellung von E-Mail Templates! Wenn vor dem Versand nicht ausreichend getestet wird und eine prinzipiell gute Werbebotschaft wie folgt im Postfach der potenziellen Interessenten / Neukunden landet, wie in diesem Fall bei mir:

Umlautfehler-vermeiden-im-email-marketing

Solche „Umlautfehler“ fallen uns bei der Marktbeobachtung immer wieder auf! Es liegt nicht etwa an unterschiedlichen E-Mail Programmen, sondern der Umlautfehler ist innerhalb des HTML-Codes des E-Mail Templates zu finden.

Ole Albers, Geschäftsführer der MailCosmos ltd. in Hamburg verrät uns, wie man diese kleinen aber sehr ärgerlichen Responsekiller vermeiden kann.

Ole-Albers

Ole Albers

Oft sieht man auf Websites oder besonders in E-Mails sonderbare Zeichen, was keinen sonderlich professionellen Eindruck vermittelt. Diese einfachen Fehler werden meist direkt auf die Qualität des Angebotes oder Produktes projiziert. Also: Umlautfehler sind nicht zu unterschätzende Response- und Umsatzkiller.“:

Salery-DMS-Umlautfehler-1

Um die richtige Darstellung von Umlauten zu gewährleisten, können verschiedene Wege beschritten werden.

1. Die Umlaute und Sonderzeichen können direkt als HTML-Code geschrieben werden. Diese Methode funktioniert zuverlässig, ist allerdings umständlich und dem Schreibfluss nicht gerade dienlich.

„Ich würde es begrüßen, schöne Zeichen zu lesen“, tippt sich eher nicht so komfortabel.

2. Sagen Sie der Datei am Anfang, wie die Zeichen interpretiert werden sollen. Das erfolgt über den folgenden Eintrag im Header der HTML-Datei:

<meta http-equiv=“Content-Type“ content=“text/html; charset=UTF-8″ />

Der UTF-8 Zeichensatz enthält sämtliche nationale und internationale Sonderzeichen, sodass sich alles darstellen lässt, was sich auf irgendwelchen Tastaturen so findet.

Nun kann Folgendes passieren, wenn Sie sich Ihre frisch erstellte Datei anschauen:

Ansi_UTF8

Diese hübschen Fragezeichen tauchen auf, wenn die HTML-Datei nicht als UTF-8 sondern als ANSI definiert ist. Dann erwartet der Client einen anderen Zeichensatz. In diesem Fall schreiben Sie in den Header der Datei.

<meta http-equiv=“Content-Type“ content=“text/html; charset=iso-8859-1″ />

Und schon sieht alles wieder ansehnlich aus.

Die Kodierung kann z.B. mittels eines Texteditors (z.B. notepad ++) festgestellt und geändert werden, aber dazu an anderer Stelle mehr.

Umlautfehler können einfach vermieden werden. Grundvorraussetzung für das Versenden einer Kampagne ist und bleibt: Versenden Sie nicht, ohne das Werbemittel vorab in einer internen Testgruppe möglichst auf verschiedenen E-Mail-Programmen geprüft zu haben.

Vielen Dank an Ole Albers für den wertvollen Tipp!